So findest du Zeit für deine Website

So findest du genügend Zeit für deine Website

  • vor 3 Wochen

Die Kirchturmuhr hat schon 12mal geschlagen und ich wälze mich immer noch ruhelos im Bett. Meine Gedanken rennen im Kreis und ich notiere immer wieder was ich noch alles machen sollte. Ich kann einfach nicht einschlafen.

Kennst du das auch? So ging es mir lange Zeit und auch heute noch manchmal. Schuld daran ist meistens das Gefühl zu langsam zu sein. Ich sehe den Berg mit Arbeit vor mir und weiss einfach nicht wie ich das schaffen soll.

Interessanterweise schaffe ich es immer meine Kundenprojekte vor der Zeit fertigzustellen. Sie haben bei mir absolute Priorität.

Aber meine eigene Website, damit sieht es ganz anders aus. Die habe ich immer wieder nach hinten geschoben. Und damit war ich nicht allein. Viele meiner Kunden machen das leider so.

Kaugummi-Projekte

Diesen schönen Begriff habe ich von Gitte Härter geklaut. Er bezeichnet ganz genau das, was ich öfter mit meinen Kunden erlebe. Sie wollen eine (neue) Website und fragen wann die Site denn fertig ist. Wie viel Zeit ich benötige. Eine logische Frage, denn die Website ist für ihr Marketing wichtig.

Da ich für meine Kundenwebsites ein System entwickelt habe, kann ich sagen wie lange das dauert. Zumindest, wenn der Kunde mir die Inhalte, also die Texte, Bilder und allenfalls Videos liefert.

Und genau hier beginnt das Problem. Auch wenn ich meine Kunden natürlich unterstütze, schreibe ich die Texte nicht für sie und mache auch keine Fotos. Ich habe jedoch ein gutes Netzwerk und kann eine Texterin oder Fotografin empfehlen. Meist wollen meine Kunden die Texte jedoch selbser schreiben.

Seit ich 2001 meine erste Website erstellt habe lag es noch nie an mir, dass eine Website nicht pünktlich online gehen konnte.

Wie also kannst du Zeit finden um deine Texte zu schreiben oder die Fotos zu sichten?

Eine Website neu zu erstellen oder auch einen Relaunch zu machen benötigt deine Zeit. Selbst wenn die Hauptarbeit von der Webdesignerin gemacht wird.

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Die Website als Teil der To-Do-Liste

Seit meine Website ein fester Teil der To-Do-Liste geworden ist, komme ich regelmässig dazu etwas daran zu machen. Zusätzlich halte ich mir jeweils im Dezember Zeit frei, in der ich nur an meiner eigenen Website arbeite. Dann kann ich auch grössere Umstellungen bewältigen. Für mich war das der wichtigste Schritt.

Deshalb ist meine Empfehlung an dich, blocke dir täglich eine Stunde oder auch nur eine halbe Stunde. Arbeite dann konzentriert an deinen Texten oder such die Fotos zusammen. Du wirst sehen, schon sehr rasch kannst du die Texte und Fotos abliefern.

Dir gefällt diese Methode nicht?

Du kannst natürlich auch mit anderen Methoden zum Ziel kommen. Wichtig ist, dass du ins TUN kommst.

In einem Rutsch arbeiten

Blocke dir einen ganzen Tag und arbeite konzentriert an den Texten. Nimm dir einen nach dem anderen vor und schreib drauflos. Danach schläfst du am Besten mindestens eine Nacht darüber und liest dann alles nochmals durch.
Erst jetzt solltest du dich um die Grammatik kümmern.

Setz dir selbst eine Deadline

Notiere dir eine realistische(!) Deadline und behandle die, wie die Deadline eines Kundenprojektes.

Wenn es dir hilft, dann geh mit dieser Deadline nach draussen. Poste sie zum Beispiel auf deiner Facebook-Seite. So hast du mehr Druck wirklich fertig zu werden.

Was, wenn die To-Do-Liste ohnehin schon viel zu lang ist?

Ich kenne das von mir selbst. Die To-Do-Liste wird immer länger und der Tag hat trotzdem nur 24 Stunden.

Wie sollst du da noch Zeit finden, die Texte zu schreiben und Bilder rauszusuchen?

Jeden Tag etwas schreiben

Wenn du ein Morgenmensch bist wie ich, stehst du jeden Tag eine halbe Stunde früher auf. Dann arbeitest du intensiv an den Texten. Solltest du besser am Abend arbeiten können, dann schreibst du nach Feierabend noch.

Die Fotos kannst du auch aussuchen, wenn du nicht topfit bist. Die Texte jedoch verlangen deine volle Konzentration.

Den Samstag oder Sonntag opfern

Wenn du gern konzentriert und am Stück arbeitest, dann solltest du besser am Wochenende arbeiten. Da gibt es keine Störungen durch Kunden und du kannst ganz bei deiner eigenen Arbeit bleiben. Auch hier gilt: Nutze deine besten Phasen für die Texte und schau dir die Fotos an, wenn du nicht mehr so fit bist.

Du streichst einen Teil der To-Do-Liste

Ein Tipp, den ich von Claudia Kauscheder bekommen habe. Sieh dir deine To-Do-Liste an und streiche radikal die Hälfte. Da ich das nicht schaffen würde, streiche ich nur ein paar Dinge darauf. Aber immerhin, damit habe ich mir auch Zeit verschafft.

Hol dir Hilfe und Verständnis bei deinem Umfeld

Du weihst dein Umfeld ein, dass du abtauchst bis du die Arbeit an der Website abgeschlossen hast. Du fehlst dann möglicherweise beim Training mit dem Hund oder gehst nicht zur Reitstunde.

Oder du verzichtest auf den Kinoabend mit Freunden.

Wenn alle wissen, dass das nur eine begrenzte Zeit ist werden sie Verständnis haben und du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben.

Noch besser ist es, wenn du gewisse Arbeiten delegieren kannst. Kann zum Beispiel jemand aus der Familie ein paar Tage mit dem Hund raus? Oder findest du jemanden der dein Pferd für einige Zeit bewegt?

Gibt es sonst etwas, dass du für eine kurze Zeit abgeben kannst?

Dann nutze diese gewonnene Zeit und arbeite intensiv an deinen Texten oder erstelle Videos.

Professionelle Hilfe

Wenn du trotz meiner Tipps keine Zeit für diese Arbeiten blocken kannst, dann hol dir professionelle Hilfe.

Beauftrage eine Texterin oder lass dir richtig gute Fotos für die Website machen. Damit machst du auch deine Webdesignerin glücklich. Denn für uns sind diese Kaugummi-Projekte auch mühsam. Man muss sich immer wieder neu einarbeiten und das braucht Zeit.

Unter dem Strich lohnt es sich auf jeden Fall, denn eine Website, die nicht fertig wird verursacht dir immer ein schlechtes Gewissen. Und je länger es dauert, je weniger Lust hast du dich damit zu befassen.

So findest du Zeit für deine Website

Wenn du eine Website in Auftrag gibst, behandle sie wie ein Kundenprojekt. Räum ihr die nötige Priorität ein, dann wird sie schnell online sein.

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Auch eine unfertige Website kostet Geld

Zudem kostet dich die Website auch Geld, wenn sie noch gar nicht online ist. Ich habe im Moment 2 Kunden-Websites, die seit über einem Jahr halbfertig sind. Das heisst die Technik und das Design stehen, aber die Inhalte fehlen. Trotzdem müssen diese Websites regelmässig upgedatet werden, damit keine Hacker darauf zugreifen können.

Diese Update-Kosten verteuern die Website erheblich.

Zudem trägst du die Kosten für das Hosting und die Domain, egal ob die Website online ist oder nicht.

Damit hast du zwar die Kosten, aber keinen Nutzen für dein Marketing. Das ist doch wirklich rausgeworfenes Geld oder nicht?

Welche Erfahrungen hast du bei der Erstellung deiner Website gemacht? Erzähl mir wie du die nötige Zeit gefunden hast. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Geschichte.

Du hast gerade Zeit und deine Website benötigt einen Relaunch? Dann melde dich bei mir zu einem kostenlosen Gespräch an.

Hoi, ich bin Claudia Barfuss

Ich arbeite mit Menschen zusammen, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und die sich eine Homepage wünschen, die sie bei der Kundengewinnung unterstützt.

Ich begleite sie durch den Dschungel von Technik, Inhalten und Design. Wir arbeiten gemeinsam an ihrer neuen Website, damit sie sich mit ihr rundum wohl fühlen und neue Kunden anziehen.

Mehr von mir findest du auf:

Claudia Barfuss mit Hund und Katzen

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