Meine besten Tipps für die Website-Struktur - Schritt für Schritt Anleitung
Meine besten Tipps für die Website-Struktur

Website erstellen – Eine gute Struktur hilft deinen Besuchern und Google

  • 18. April 2019

Heute nehme ich dich mit und zeige dir, wie ich vorgehe, wenn ich die Inhalte für eine Website strukturiere.

Wenn du das Aufgabenblatt für die Website-Planung ausgefüllt und deine Zielgruppe gefunden hast, bist du optimal für den heutigen Schritt vorbereitet.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Website so strukturierst, dass deine Besucher einen roten Faden haben.

Im nächsten Artikel gehe ich noch darauf ein, was du machst, wenn du zwei Haupt-Zielgruppen hast. Zum Beispiel Behandlungen für Menschen und Tiere anbietest.

Welche Inhalte sollen auf die Website?

Dank dem Aufgabenblatt Website-Planung solltest du recht gut wissen, was für Inhalte überhaupt auf deine Website kommen sollen.

Es geht hier darum, dass du Oberbegriffe für die Themen festlegst, die auf die Website sollen.

Notier dir alle Inhalte auf einem Blatt Papier. Zuerst einmal noch ganz ohne Gewichtung. Einfach, das was du auf der Website haben möchtest.

Meine besten Tipps für die Website-Struktur

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Weniger ist mehr

Jetzt kommt ein schwieriger Schritt: Streich die Inhalte, die nicht unbedingt nötig sind.

Nicht alles was du schon lange sagen wolltest, muss auf die Website. Zumindest müssen nicht alle Themen in die Struktur deiner Website einfliessen. Hier sollen nur noch die wichtigsten Begriffe stehen.

Aus der Arbeit mit meinen Kunden und von mir selbst weiss ich, dass dieser Schritt hart ist und oft zu wenig gestrichen wird.

ABER - Je mehr Navigationspunkte du auf deiner Website hast, je unübersichtlicher wird sie. Ausserdem überfordert eine so grosse Auswahl deine Besucher.
Warum das so ist, kannst du hier nachlesen: Die Qual der Wahl.

Gibt es Themen, auf die du auf keinen Fall verzichten möchtest? Die aber nicht unbedingt in die Navigation müssen? Dann streiche die noch nicht ganz, sondern notiere sie auf einem zweiten Blatt.

Du solltest nach diesem Schritt nur noch die allerwichtigsten Inhalte auf dem ersten Blatt stehen haben.

Begriffe für die Navigationspunkte festlegen

Wenn du weisst, was wirklich unverzichtbar für deine Website ist, dann beginnt die Suche nach den richtigen Begriffen.

Diese Begriffe sollen einerseits deinen Besuchern sofort sagen mit welchen Inhalten sie rechnen können, wenn sie klicken. Anderseits sollen sie auch Keywords sein, nach denen gesucht wird.

Du wirst sehen, das ist ganz schön knifflig. Eine detaillierte Anleitung wie du hier vorgehen musst, sprengt den Rahmen dieses Artikels. Trotzdem möchte ich dir ein paar kurze Tipps geben:

  • Überlege dir mit welchen Begriffen deine Kunden suchen, wenn sie nach deinem Angebot googeln. Frag hier allenfalls bei Bekannten nach, die in deine Zielgruppe passen. Wir selbst sind oft betriebsblind.
  • Lies in Foren oder Facebookgruppen mit, in denen sich deine Zielgruppe unterhält.
  • Nutze den KWFinder um besser abschätzen zu können wie oft ein Keyword gesucht wird.

Eine durchdachte #Website-Struktur hilft deinen Besuchern sich zurecht zu finden. Ausserdem kann auch Google deine #Website besser verstehen.

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Die Inhalte vorbereiten

Nun nimmst du ein grosses Blatt Papier (A3 oder A2 sind ideal) und Post-it’s in mindestens 2 – 3 verschiedenen Farben.

Meine Post-it’s sind zurzeit gelb, grau und orange. Damit es einfacher wird, nehme ich diese Farben für meine Erklärung.

Hauptrubriken

Auf die gelben Post-it’s schreibst du die Hauptpunkte auf. Also die Navigationspunkte, die man sofort sieht, wenn man auf die Website kommt.

Hauptnavigationspunkte Website

Aufkleben

Kleb die Post-it’s auf dein Blatt Papier. Am besten gleich oben und schön nebeneinander. So kommen sie deiner Navigation am nächsten.

Sind es mehr als 7? Wenn ja, musst du dir nochmals überlegen was hier wegkann.

Kannst du allenfalls 2 Punkte zusammenfassen? Oder ist ein Link doch nicht ganz so wichtig und kann allenfalls in die Fusszeile verschoben werden?

Wichtig: Mehr als 5 maximal 7 Punkte solltest du hier nicht haben.

Versetze dich in deine Zielgruppe: Wie kannst du sie abholen? Wie willst du sie durch deine Website führen? Sie müssen sich wohl fühlen und von dir geführt werden.

Unterrubriken

Auf die grauen Post-it’s kommen die Unterrubriken. Also alles was man sieht, wenn man auf eine der Hauptrubriken klickt.

Unterrubriken Website

Überlege dir auch da genau wie du die Rubriken nennst. Diese Begriffe sind nicht mehr so wichtig wie die Hauptrubriken. Trotzdem lohnt es sich über die Begriffe nachzudenken.

Auch hier gilt wieder, dass die Besucher deiner Website sich vorstellen können, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Und wenn du Google gleichzeitig auch noch etwas «Futter» lieferst, ist das natürlich optimal.

Diese Post-it’s klebst du unter der jeweiligen Hauptrubrik auf. Es sollten nicht mehr als maximal 7 Unterrubriken pro Hauptnavigationspunkt sein.
Noch besser ist es, wenn es weniger sind. Sonst verliert dein Besucher schnell den Überblick.

Blog

Jetzt notierst du dir die Begriffe von Blatt 2 auf die orangen Post-it’s. Bei mir haben sie sogar eine spezialform, damit ich gleich sehe, dass sie ausserhalb der normalen Struktur stehen.

Wenn du diese Begriffe fertig hast, schau doch einmal zu welchen Oberthemen du sie zusammenfassen kannst.

Versuch auch diese Post-it’s in maximal 5-7 Kategorien zu ordnen. Das sind dann deine Blogkategorien. Damit hast du auch schon viele Ideen, über die du schreiben kannst.

Wenn du das so handhabst, ist es wichtig, dass du nicht vergisst den Begriff Blog (oder wie immer du ihn nennen willst) deiner Navigationsstruktur hinzuzufügen.

Meine Website-Struktur

Alles optimal ordnen

Nun liegt das Blatt mit den Post it’s vor dir. Ist es so stimmig? Oder musst du nochmals einzelne Rubriken schieben?

Wenn ja, dann nimm einfach das entsprechende Post-it und klebe es an einen anderen Ort.

Wenn du mit der Anordnung zufrieden bist, dann hast du eine Struktur für deine Website geschaffen.

Gibt es Links die nicht zwingend in die Hauptnavigation müssen? Die du aber trotzdem auf jeder Seite haben willst oder musst? Zum Beispiel den Link zum Impressum oder Datenschutz. Dann können die in der Fusszeile versorgt werden.

In 2 Wochen sehen wir uns an, wie du eine Struktur für eine Website erstellst, wenn du mehr als eine Zielgruppe hast.

Hoi, ich bin Claudia Barfuss

Ich arbeite mit Menschen zusammen, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und die sich eine Homepage wünschen, die sie bei der Kundengewinnung unterstützt.

Ich begleite sie durch den Dschungel von Technik, Inhalten und Design. Wir arbeiten gemeinsam an ihrer neuen Website, damit sie sich mit ihr rundum wohl fühlen und neue Kunden anziehen.

Mehr von mir findest du auf:

Claudia Barfuss mit Hund und Katzen

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