Verschicken Sie noch Newsletter oder machen Sie schon E-Mail-Marketing? – Claudia Barfuss – Webberatung für Tierunternehmer
Jack Russel springt durch einen Reif

Verschicken Sie noch Newsletter oder machen Sie schon E-Mail-Marketing?

  • vor einigen Jahren

Social Media zum Trotz ist E-Mail-Marketing immer noch ein sehr effektives Werkzeug im Marketingmix. Allerdings nur, wenn es auch durchdacht angewendet wird.

Wenn Sie jetzt denken: “Noch mehr Spam im Postfach, das kann doch niemand wollen”, muss ich Ihnen teilweise recht geben. Aber eben nur teilweise. Denn man muss klar zwischen einem abonnierten Newsletter und unerwünscht zugestellter Werbung (Spam) unterscheiden.

3 Gründe, die für E-Mail-Marketing sprechen

  1. Die persönliche Beziehung: Trotz der E-Mail-Flut werden immer noch die meisten Mails gelesen, weil es ein sehr persönliches Medium ist. Dadurch können Sie ein gute und intensive Beziehung zu Ihren Abonnenten aufbauen.
  2. Unabhängigkeit von Google und Facebook: Durch die Newsletter verschaffen Sie sich, unabhängig von Google und sozialen Medien, Besucher auf Ihrer Website. Und mehr noch: Es sind Besucher, die Sie schon kennen und die Ihnen vertrauen.
  3. Sie sparen Zeit: Dank den Autoresponderfunktionen (automatisch generierte Mails) der Newsletter-Programme sparen Sie viel Zeit und können Ihre Abonnenten doch persönlich ansprechen.

Sie sehen es gibt sehr viele Gründe, die für E-Mail-Marketing stehen.

Sie brauchen einen Plan für Ihr E-Mail-Marketing

Um möglichst grossen Nutzen aus dem Versand Ihres Newsletters ziehen zu können, muss der Newsletter regelmässig erscheinen und nützlich sein. Nützlich für den Abonnenten und nicht (nur) für Sie!

Regelmässigkeit

Versenden Sie einen Newsletter pro Woche oder pro Monat.

Um möglichst grossen Nutzen aus dem Versand Ihres Newsletters ziehen zu können, muss der Newsletter regelmässig erscheinen und nützlich sein. Nützlich für den Abonnenten und nicht (nur) für Sie!

Regelmässigkeit

Versenden Sie einen Newsletter pro Woche oder pro Monat.

Wichtiger als die Anzahl der versendeten Newsletter ist die Regelmässigkeit. Ihre Abonnenten müssen sich darauf verlassen können. Je öfter der Newsletter erscheint, je besser. Allerdings nur, wenn Sie auch wirklich etwas Nützliches zu sagen haben. Und weil es so wichtig ist, wiederhole ich es: nützlich für den Empfänger und nicht (nur) für Sie!

Nützlichkeit

Wenn Sie im Newsletter nur die neusten Rabatte anpreisen, ist das nur sehr begrenzt nützlich für den Abonnenten. Und wenn Sie jetzt sagen, “Aber davon profitiert er doch!”, muss ich leider sagen, das reicht nicht. Denn er profitiert nur dann, wenn er sich genau das Produkt kaufen wollte. Ansonsten interessiert es Ihren Abonnenten schlicht nicht, ob gerade dieses Produkt so günstig ist.

Natürlich können Sie auf Ihre Rabatte der Woche/des Monats hinweisen, aber nur als Teil des Newsletters. Ein weiterer Teil muss interessante Informationen für den Abonnenten enthalten.

Ein Beispiel: Der Amazon-Newsletter, der von Rabatten strotzt, wird von mir in der Regel ungelesen gelöscht. Oder schauen Sie ihn sich regelmässig an?

Ganz im Gegensatz dazu sind die Coop- und die Migroszeitung* die ja eine Art papierener und sehr ausführlicher Newsletter sind, spannend. Diese enthalten in erster Linie eine Unmenge an Informationen und dann noch die Rabatte der Woche.

In der Kürze liegt die Würze

Newsletter sollten relativ kurz sein und vor allem nicht zu viele Ziele auf einmal verfolgen. Informieren Sie über ein Thema aus Ihrer Branche und weisen Sie allenfalls noch auf ein aktuelles Spezialangebot hin. Dieses Angebot sollte natürlich thematisch passen.

Newsletter auf Smartphone oder I-Phone

Denken Sie immer auch an die vielen Nutzer von mobilen Endgeräten. Laut einer neuen Studie lesen mindestens 55 % der Abonnenten die Mails auf einem Handy! Das heisst im Klartext:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Newsletter repsonsive ist. D. h. auch auf Handys und Tablets problemlos gelesen werden kann!
  • Verwenden Sie wenig Bilder. Das lohnt sich auch, weil etliche Mailprogramme die Bilder ohnehin nicht anzeigen.
  • Der Text sollte nicht zu lang sein, wer liest schon gern am Handy.
  • Die Schrift sollte auch am Handy gross genug sein und allfällige Buttons einfach zu bedienen.

Fazit

Das war eine kleine Übersicht, die Ihnen zeigen soll, wie wichtig der geplante und durchdachte Versand von Newslettern ist. Damit Sie nicht mehr ab und zu einen Newsletter versenden, sondern Ihre Abonnenten künftig mit Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagne,, zu Kunden machen.

Im August werde ich eine ganze Blogreihe zum Thema E-Mail-Marketing veröffentlichen und Ihnen den Weg aufzeigen, wie auch Sie Abonnenten gewinnen und interessante Newsletter versenden können.

*Für alle Nicht-Schweizer: Migros und Coop sind Supermärkte ähnlich dem Edekka. Die meisten Schweizer Haushalte haben diese Wochenzeitung mit Interviews, Tipps und Aktionen abonniert.

Jack Russel springt durch einen Reif

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