Shetlandpony

So wird Dein Website-Vorhaben ein Hit

Damit Deine Website ein Erfolg wird, muss sehr vieles im Voraus geplant werden.

Denn die Webpage ist der erste Eindruck den Deine Besucher von Dir bekommen. Und Du weisst ja, der erste Eindruck zählt. Deshalb willst Du, dass die Leute Dich sehen, so wie Du bist und Deine Werte erkennen.

Eine neue Website zu gestalten, egal ob sie nun “einfach” überarbeitet wird oder ob sie von Grund auf neu ist, ist sehr viel Arbeit.

Denn dafür muss das komplette Unternehmen neu durchdacht werden.

  • Welche Ziele verfolge ich mit der neuen Webpage?
  • Habe ich noch die gleichen Wunschkunden?
  • Wie hat sich mein Angebot verändert?
  • Sind die Rahmenbedingungen noch gleich?

Daraus ergeben sich dann die ganz konkreten Fragen:

  • Passt das Logo noch?
  • Sind die Farben stimmig?
  • Brauche ich eine andere Schrift für mein Business?
  • Sind meine Fotos noch aktuell oder muss ich neue machen lassen?
  • Welche Texte müssen überarbeitet, welche ersetzt werden?
  • Ändert gar der Name und die Domain?
  • Duze oder sieze ich?

Du siehst, es braucht einige Zeit sich über all diese Dinge klar zu werden und den optimalen Plan zu entwickeln.

Ich habe das diesen Frühling gemacht und bin nun mit der Umsetzung fertig. Das heisst fürs Erste zufrieden, denn fertig ist eine Website eigentlich nie wirklich. Zumindest finde ich immer wieder Verbesserungspotenzial.

Für Dich zeige ich heute die entscheidenden Schritte, die ich gegangen bin.

Feedback von Aussen

Als ich begann über all die Veränderungen nachzudenken, die ich vornehmen wollte, wurde mir schnell klar, dass ich Hilfe benötigen würde. Du weisst ja, wie es ist, als Einzelunternehmerin unterwegs zu sein. Man schmort oft nur im eigenen Saft und das ist auf Dauer nicht gut. Es ist wichtig, Feedback von Aussen zu bekommen. Also habe ich mir die bei Gitte Härter geholt. Sie hat mir geholfen den roten Faden zu finden und mir gezeigt, wie eine Aussenstehende mich wahrnimmt.

Soll ich weiterhin  webideen=Markendomain mit Keyword benutzen?

Gitte hat mir vorgeschlagen, webideen aufzugeben und mich auf meinen Namen zu konzentrieren. Zuerst wehrte sich alles in mir dagegen. Seit 15 Jahren war webideen mein Dach, unter dem ich geschützt agieren konnte. Mit meinem eigenen Namen das Business zu führen erschien mir zuerst erschreckend. Nicht ich, sondern meine Arbeit sollte doch im Rampenlicht stehen.

Vergleich - Alte und neue Website

Also empfahl sie mir webideen doch noch ein wenig zu integrieren, aber Claudia Barfuss als Webadresse (Domain) zu nutzen. Dem habe ich etwas zögerlich zugestimmt.

Zu meiner Überraschung war es aber wie eine Befreiung. Ich genoss es als Claudia Barfuss zu agieren und webideen verlor seine Bedeutung für mich.

Die Vorteile einer Namendomain:

  • Meine Angebote haben sich geändert, ich biete nicht mehr nur Webdesign an, sondern auch Online-Marketing, Projektleitung und Google Analytics-Unterstützung. Unter meinem Namen kann ich anbieten was ich will, es passt.
  • Ich habe einen ziemlich einzigartigen Namen, den sich die Meisten gut merken können. webideen musste ich oft erklären. Aber auch wenn er nicht so einzigartig gewesen wäre, die Leute kennen mich und nicht webideen.

Warum keine Keyword-Domain?

Lange Zeit war eine Keyword-Domain, also webdesign.ch oder reitlehrer.ch bei Google und anderen Suchmaschinen sehr beliebt. Das ist aber seit einiger Zeit kaum mehr wichtig. Denn Google schaut immer mehr darauf, ob Du gute Inhalte bietest. Wie Deine Webadresse lautet, wird nicht mehr stark bewertet.

Das ist also kein Grund mehr eine Keyword-Domain zu nehmen. Aus meiner Sicht der einzige Vorteil einer Keyword-Domain ist, dass die Leute schon daran sehen, was Du machst.

Allerdings ist auch das ein zweischneidiges Schwert, denn es zwingt Dich auch, genau das anzubieten. Wenn sich Dein Angebot verändert, so wie bei mir, passt die Domain plötzlich nicht mehr.

Du siehst, als Einzelunternehmer, Coach oder Berater ist Dein Name als Webadresse oft die beste Wahl.

Was und vor allem wen will ich mit meiner Website erreichen?

Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich eigentlich genau anbieten will und warum. Es begeistert mich, Menschen zu helfen eine Website zu gestalten und ihr Online-Marketing auf die Beine zu stellen. Meine Website soll, genau zeigen, was ich für eine Persönlichkeit bin. Sie soll mir dadurch helfen meine Wunschkunden anzuziehen.

Wenn Du noch nicht auf meiner Website warst und Dich fragst, wer denn meine Wunschkunden sind: Ich unterstütze besonders gern Menschen, bei denen privat oder beruflich Tiere im Mittelpunkt stehen.

Das trifft bereits auf viele meiner Kunden zu, aber in Zukunft möchte ich mich vermehrt auf diese Menschen (Petpreneure) konzentrieren.

Ich will ihnen helfen eine lohnende Website aufzubauen und ein überzeugendes Online-Marketing.

All diese Überlegungen sind in die neue Website eingeflossen. So habe ich mich nach langem Hin und Her überlegen entschlossen neu zu duzen. Mir liegt das viel mehr und mit den meisten Kunden bin ich ohnehin per Du. Selbstverständlich sieze ich auf Wunsch jederzeit.

Mit meiner Website will ich meine Angebote aufzeigen, aber vor allem auch, dass die Besucher interessante Inhalte finden und den Newsletter abonnieren.

Denn Besucher, die hilfreichen Content finden, bleiben länger auf der Site und tragen sich auch eher in den Newsletter ein.

Das ist wichtig, denn eine Website erstellen zu lassen oder sich beim Online-Marketing unterstützen zu lassen setzt Vertrauen voraus. Vertrauen in die Person, die die Leistung anbietet und in ihre Kompetenz. Und dieses Vertrauen kann ich mir mit guten und hilfreichen Inhalten und einem informativen Newsletter erwerben. Und letztlich kann ich so neue Kunden gewinnen.

Der Aufbau meiner Website

Nachdem ich festgelegt hatte wen und was ich mit meiner neuen Website erreichen will, ging es nun an die Ausführung.

Als Allererstes habe ich mich entschieden die neue Website nicht mehr unter httpsss:// sondern unter https:// laufen zu lassen. Denn Google schätzt https://, das zusätzliche s steht für security. Und in Kürze wird das der Standard sein.

Und dann habe ich noch eine grundlegende Entscheidung getroffen. Ich habe das Content Management System (CMS) gewechselt. Nachdem ich jahrelang überzeugte und begeisterte Nutzerin von Contao war und für bestimmte Websites immer noch bin, habe ich zu WordPress gewechselt.

Warum neu WordPress?

Wie Du gelesen hast, ist ein ganz wichtiges Standbein meiner Website der Blog mit dem ich Dir immer wieder tollen Content bieten will. Und Contao hat zwar eine Blogfunktion, aber die ist sehr rudimentär und bietet einfach viel zu wenig Möglichkeiten.

Ich habe lange geschwankt, den so ein Umstieg ist extrem aufwendig. Ich musste alle Inhalte manuell übertragen und mein Blogarchiv ist sehr gross.

Das Coole daran: Ich habe ausgemistet. Und das viel gründlicher, als wenn ich einfach per Klick alle Blogartikel hätte übernehmen können.

Und es hat sich gelohnt! Ich bin absolut happy mit WordPress und werde es auch für meine Kunden in Zukunft viel mehr einsetzen.

So und nun endlich zum Aufbau meiner Website

Es gibt bei mir 4 wirklich wichtige Punkte, um meine Ziel zu erreichen:

  • Die Startseite: Hier erfährt Du in Kürze, was ich anbiete, und kannst die ersten Testimonials (Referenzen) lesen. Du hast auch die Möglichkeit Dich in den Newsletter einzutragen.
  • Mein Angebot: Nun geht’s zur Sache und ich zeige auf, was ich Dir für Dienstleistungen anbiete.
  • Über mich: Hier erfährst Du etwas über mich, aber noch mehr warum gerade ich etwas für Dich tun kann. Laut den Erfahrungen von Anderen, ist diese Seite eine die am häufigsten besucht wird. Bei mir trifft das im Moment noch nicht zu. Also habe ich diese Seite nochmals komplett überarbeitet.
  • Blog: Hier findest Du interessante Inhalte rund ums Webdesign und Online-Marketing.

Daneben gibt es natürlich noch ein Kontaktformular und meine Referenzen.

Welches Design passt zu mir und meinen Wunschkunden?

Jetzt kam ich in den kreativen Prozess. Es ging um Farben, Schriften und allgemein Design.

Ich habe mich für das kostenpflichtige WordPress-Theme Impreza als Grundlage für meine Website entschieden. Es ist enorm flexibel, bietet einen tollen Support und hat beste Referenzen.

Die Farben habe ich nach meinem Typ und passend zu meinen Wunschkunden, den Petpreneuren, ausgesucht. Es sind 2 verschiedene Grüntöne und ein Bordeauxrot.

Auch die 2 Schriften habe ich ausgesucht:

  • Muli für den Fliesstext und die Überschriften, da es viele verschiedene Schriftstärken mitbringt und gut zu lesen ist.
  • Nothing you can do als Spezialschrift. Es ist eine Handschrift, die es bei Google Webfonts gibt. Sie ist speziell, aber immer noch gut zu lesen.

Tipps, die Dir bei diesem kreativen Prozess helfen:

  • Gibt es Websites, die Dir speziell gefallen? Notier Dir was Dir gefällt, was nicht. So bekommst Du ein Gefühl für das Design.
  • Überleg Dir zuerst, was zu Dir passt. Mit was fühlst Du Dich wohl. Notiere diese Farben.
  • Was passt zu Deinen Wunschkunden? Notiere auch diese Farben. Und schau, was auf beiden Zetteln vorkommt. Hier kannst Du nachlesen, welche Farbe wie wirkt.
  • Danach such Dir eine oder 2 Schriften aus, die gut zu Lesen sind und über möglichst viele Schriftstärken verfügen. Hier kannst Du mehr über Schriften erfahren. 
  • Für die meisten CMS kannst Du Themes (eine Art Bauplan für Deine Website) kaufen. Nimm Dir Zeit und such ein tolles Theme aus, das Deine Wünsche abdeckt, gute Referenzen aufweist und regelmässige Updates erhält.

Wenn Du einen Webdesigner beauftragst, hilft er Dir dabei all diese Dinge herauszufinden und nimmt Dir auch die Arbeit ab, ein passendes Theme zu finden. Aber je besser Du selbst Bescheid weisst und je gründlicher Du alles durchdacht hast, je zufriedener wirst Du mit demErgebnis sein.

Fazit

Das waren ganz schön viele Informationen:) Deshalb habe ich hier für Dich das Wichtigste nochmals auf den Punkt gebracht.

  • Durchdenke als Erstes Dein Unternehmen komplett. Am besten mithilfe eines Aussenstehenden.
  • Finde heraus, wohin Du willst und wer Deine Wunschkunden sind.
  • Erstell die Struktur Deiner Website. Was sind die wichtigsten Bereiche. Was sollen die Besucher tun?
  • Such das passende CMS.
  • Leg das Design, die Farben und Schriften fest.
  • Beginne mit der Arbeit.

Und noch 2 Tipps zum Schluss:

  • Eine Website ist nie fertig, irgendwann muss man loslassen und sie veröffentlichen. Anpassen kannst Du auch später noch.
  • Egal wie gut die Planung war, im Arbeitsprozess tauchen immer wieder Fragen auf. Deshalb braucht ein solches Projekt immer mehr Zeit als gedacht.

Hast Du auch schon Erfahrungen mit einem Website-Umbau gemacht? Dann schreib mir doch in die Kommentare und lass mich und andere an Deinen Erfahrungen teilhaben. Ich freue mich auf Deinen Erfahrungsbericht.

Shetlandpony

Hoi, ich bin Claudia Barfuss

Ich arbeite mit Menschen zusammen, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und die sich eine Homepage wünschen, die sie bei der Kundengewinnung unterstützt.

Ich begleite sie durch den Dschungel von Technik, Inhalten und Design. Wir arbeiten gemeinsam an ihrer neuen Website, damit sie sich mit ihr rundum wohl fühlen und neue Kunden anziehen.

Mehr von mir findest du auf:

Claudia Barfuss mit Hund und Katzen

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