Google Fonts – Kostenlose Schriften für deine Website

Kostenlose Schriften von Google Fonts

  • 21. März 2019

Welche Schrift du für deine Website wählst, hat einen Einfluss darauf wie sie wahrgenommen wird.

Die Schrift, die du auswählst, sollte also zum Gesamtkonzept deiner Website passen.

Mehr dazu wie du die passende Schrift für deine Website auswählst, findest du in diesem Artikel: Schriften wirken

Webfonts und Web safe Fonts

Als ich 2001 als Webdesignerin angefangen habe, gab es noch keine Webfonts. Also Schriften, die auf deinem PC angezeigt werden können ohne, dass sie da installiert sind.

Aus diesem Grund wurden Schriften gewählt, die auf jedem PC vorinstalliert waren. Zum Beispiel Arial, Georgia oder Verdana. Die wurden Web safe oder eben websichere Schriften genannt.

Individuelle Schriften

Wenn man eine eigene Schrift verwenden wollte, musste die auf dem Server installiert und entsprechend eingebunden werden.

Webfonts, meist Google Fonts

Als die Webfonts aufkamen war das einfach genial. Endlich gab es mehr Schriften, die man verwenden konnte. Passend zur Aussage der Website und ohne dass man sie speziell einbinden musste. Google Fonts war für alle eine riesige Erleichterung.

Heute, im Zeitalter der Handys, gibt es wirklich websichere Schriften nicht mehr. Denn die Androidsysteme haben keine der üblichen websicheren Schriften vorinstalliert.
Trotzdem macht es noch Sinn, zu den Webfonts eine Fallback-Schrift wie Arial oder eine andere «websichere» Schrift anzugeben. Immerhin erreicht man damit noch viele Geräte.

Eine Fallback-Schrift wird verwendet, wenn aus irgendeinem Grund der Webfonts nicht angezeigt werden kann.

Wo findest du Schriften für deine Website?

Hast du auch schon einmal so richtig coole Schriften auf einer Homepage gesehen? 

Eine Schrift, die das Gesamtbild perfekt abgerundet hat? Und dich dann gefragt, woher bekomme ich so tolle Schriften?

Die Lösung heisst Google Fonts

Google bietet eine Unmenge an Schriften völlig kostenlos an! Eigentlich unglaublich und dazu lassen sie sich erst noch problemlos in die Website einbinden. Besonders wenn deine Webpräsenz mit WordPress erstellt ist. Denn WordPress bietet verschiedene Plugins für das Einbinden von Google Fonts. Und je nach Theme kannst du es auch direkt darüber machen.

Wie funktioniert das mit Google Fonts?

Das zeige ich dir in folgendem Video:

Google Fonts – Kostenlose Schriften für deine Website

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Begriffe rund um Google Fonts und Schriften

Serif:

Serifenschriften werden überwiegend für Zeitungen und Zeitschriften eingesetzt. Sie haben unten am Buchstaben kleine waagrechte Striche. Dadurch wird der Lesefluss verbessert.
Für den Fliesstext einer Website sind sie nur bedingt geeignet.

Sans Serif:

Bei den Sans Serif Schriften fehlen die kleinen waagrechten Striche am Buchstaben. Diese Schriften werden sehr oft für den Fliesstext auf einer Website eingesetzt.

Display:

Sehr plakative Schriften die, wie der Name schon sagt, sehr oft für Werbung und Reklame eingesetzt wird.

Handwriting:

Da sagt der Name alles. Es sind Schriften, die der Handschrift nachempfunden sind. Sehr dekorativ und können punktuell eingesetzt attraktiv wirken.

Monospace:

Hier beansprucht jeder Buchstabe den gleichen Platz. D.h. ein i “verbraucht” gleichviel Platz wie ein o. Das macht das Schriftbild sehr unruhig und wirkt irritierend.

Praxistipp
Im Web wird sehr oft eine Sans Serif Schrift für den Fliesstext mit einer Serif-Schrift für die Überschriften kombiniert. Das erzeugt eine gewisse Spannung, wirkt aber nicht zu unruhig. Handwriting eignet sich dann, wenn noch spezielle Akzente gesetzt werden sollen.

Die Schrift, die du auswählst, sollte zum Gesamtkonzept deiner Website passen. Bei Google Fonts wirst du sicher fündig.

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Google Fonts und die DSGVO

Als letzten Mai die DSGVO in Kraft getreten ist, gab es viele Veränderungen. Immer noch umstritten ist, ob Google Fonts weiterhin so verwendet werden dürfen wie bisher.

Je nachdem wo man nachsieht werden ganz verschiedene Meinungen dazu geäussert. Die einen sagen, Google Fonts verstossen ganz klar gegen die DSGVO. Andere Quellen sind der Meinung, dass sie problemlos weiterhin verwendet werden können.

Bitte beachtet, dass der nachfolgende Text nur meine persönliche Meinung wiedergibt und keine Rechtsberatung darstellt. Ich bin Webdesignerin und nicht Juristin.

Nachdem ich mich intensiv ins Thema eingelesen habe, habe ich mich entschlossen weiterhin Google Webfonts auf meiner Website einzusetzen. Ohne sie lokal bei mir einzubinden. Ich halte das Risiko für vertretbar.

Selbstverständlich weise ich in der Datenschutzerklärung auf die Google Fonts hin.

Weitere Informationen zum Thema findest du hier:

https://www.datenschutz-notizen.de/google-fonts-und-die-abmahner-3321027/

Wenn du dich entscheidest die Google Fonts bei dir lokal einzubinden dann, bekommst du bei Jonas Tietgen eine tolle Anleitung.

Jetzt bin ich gespannt: Nutzt du Google Fonts? Und wenn ja, wie? Lokal oder wie früher?

Hoi, ich bin Claudia Barfuss

Ich arbeite mit Menschen zusammen, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und die sich eine Homepage wünschen, die sie bei der Kundengewinnung unterstützt.

Ich begleite sie durch den Dschungel von Technik, Inhalten und Design. Wir arbeiten gemeinsam an ihrer neuen Website, damit sie sich mit ihr rundum wohl fühlen und neue Kunden anziehen.

Mehr von mir findest du auf:

Claudia Barfuss mit Hund und Katzen

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