Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Erfolgsfaktor Bildsprache

  • vor 6 Monaten

Es ist 3 Uhr in der Früh, ich laufe durch den dunklen Stall und plötzlich steht da neben mir dieser riesige Mann. Ich bin zu Tode erschrocken, bis ich auf den nächsten Blick sehe, es ist nur der Rest des Rundballens auf dem ein Heuball liegt. Mein Gehirn hat mir einen Streich gespielt und aus dem Heu mit Ball einen Menschen gemacht. Zumindest im ersten Sekundenbruchteil.
Aber das hat gereicht, um mich aus dem Halbschlaf zu holen und in den Panikmodus zu versetzen. Genau wie vor 1000 Jahren, als die Menschen täglich Bedrohungen ausgesetzt waren und nur rasche Reflexe und gute Augen sie vor dem sicheren Tod bewahrt haben.

Heu mit Futterball

Unser Hirn ergänzt Fehlendes

Sie mussten schnell reagieren. Hatten keine Zeit zu überprüfen, ob das da im Gebüsch wirklich ein Bär ist oder doch nur ein Felsbrocken. Deshalb werden fehlende Bildteile von unserem Hirn ergänzt. Es macht das aufgrund unserer bisherigen Erfahrung und unseren Emotionen.

Auch wenn wir überzeugt sind, dass ein Bild alle Fakten genau zeigt und nicht geschummelt werden kann, ist das leider nicht so. Wir interpretieren die Aussage von Bildern immer aufgrund unserer Werte und unseren bisherigen Erlebnissen.

Dazu kommt, dass wir alle wissen wie Bilder in der heutigen Zeit, mit dem Computer, manipuliert werden können.

Und trotzdem glauben wir an die Wahrheit der Bilder. Viel mehr als an die von geschriebenem Text.

Unser Hirn ist darauf ausgelegt visuelle Reize zu verarbeiten

Über tausende von Jahren waren die Augen eins der wichtigsten Überlebenskriterien für uns Menschen. Deshalb ist die Hälfte unseres Gehirns darauf ausgelegt visuelle Reize zu verarbeiten.

Aus diesem Grund erfassen wir die Bildsprache blitzschnell. Danach entscheiden wir, ob wir uns mit dem Text überhaupt befassen. Von alldem merken wir kaum etwas, denn es passiert in unserem Unterbewusstsein.

Bilder helfen uns die Informationsflut besser zu bewältigen

In der heutigen Zeit, mit den vielen Informationen die ständig auf uns herabprasseln, wird es immer wichtiger Informationen schnell zu sortieren.

Ist es wichtig, das zu lesen oder nicht? Diese Entscheidung treffen wir sehr oft wegen der Bilder, die bei dem Text sind. Da wir diese viel schneller erfassen, helfen sie uns rasch zu selektieren. Aus diesem Grund solltest du immer Bilder einsetzen um deinen Text zu visualisieren und vor allem darauf aufmerksam zu machen.

Dir ist sicher auch schon aufgefallen, wie oft du mit Icons konfrontiert wirst. Diese kleinen Bildchen, die dir sofort zeigen welches die Stopptaste ist oder wo die Toiletten sind. Das sie zunehmend eingesetzt werden, kommt nicht von ungefähr. Diese (Bild))Sprache wird international verstanden und wir erfassen die Botschaft in Sekundenbruchteilen.

Die Bildqualität beeinflusst unsere Wahrnehmung

Bilder auf unserer Website haben also einen wichtigen Job, denn sie sind das Erste was der Benutzer wahrnimmt. Sie entscheiden, ob die Überschrift überhaupt gelesen wird oder der Besucher zu den Suchergebnissen zurückkehrt.

Lange bevor wir Text wahrnehmen, haben wir die Bildaussage aufgenommen. Deshalb ist die Bildsprache zentral für den Erfolg unseres Marketings.

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Die Bildqualität muss stimmen

Wenn der Besucher unserer Website als erstes ein verpixeltes oder unscharfes Bild sieht, dann wirkt das unprofessionell. Daraus schliesst unser Gehirn automatisch, dass auch das Angebot nicht professionell ist und das ist sicher nicht der Eindruck, denn du mit deiner Website vermitteln willst. Trotzdem sieht man leider sehr häufig qualitativ schlechte Bilder auf Websites.

Bilder für Websites sollten aber wirklich gut sein. Das heisst nicht, dass sie zwingend von einem Profi gemacht sein müssen. Aber sie müssen:

  • scharf sein
  • nicht über- oder unterbelichtet sein
  • richtig verkleinert werden (keine verzerrten Bilder)
  • gross genug sein, damit sie nicht verpixelt dargestellt werden

Bildformate

Für eine Website werden immer sowohl querformatige als auch hochformatige Bilder gebraucht.

Querformate werden üblicherweise für den Kopfbereich benötigt. Der dort zur Verfügung stehende Platz stellt allerdings ganz besondere Anforderungen an das Foto. Im Artikel «Eyecatcher-Fotos: Einsatz und Tipps für die Website» bin ich darauf schon näher eingegangen.

Natürlich können querformatige Bilder auch auf der restlichen Website, zum Beispiel im Text, eingesetzt werden.

Oft eignen sich da aber hochformatige Bilder besser.

Hochformate sind ideal im Text der Website, da sie sich besser eingliedern.

Bildergalerien auf der Website

Schwierig wird es, wenn in einer Bildergalerie beide Formate gemischt dargestellt werden. Da es da eine fixe Breite gibt, werden meistens Teile der hochformatigen Bilder abgeschnitten. Oder das Hochformat wird dargestellt und dafür sieht es sehr unruhig aus.

Deshalb sollte man sich für ein Format entscheiden, wenn man eine Bildergalerie machen will.

4 Tipps für die Bilder auf deiner Website

Damit die Besucher deiner Website die Botschaft deiner Bilder sofort verstehen können solltest du folgendes beachten:

  • Verwende wenig Farben und wenn möglich deine Firmenfarben. Wenn es zu bunt wird lenkt das von der Bildaussage ab. Es sei denn du verkaufst Partyhüte, dann darf es natürlich sehr peppig sein.
  • Die Aussage des Bildes sollte einfach und klar sein. Überleg dir genau was für Gefühle du mit dem Bild erzeugen willst und richte das Bild danach aus.
  • Beachte die Blickrichtung. Du musst nicht immer direkt in die Kamera sehen, sondern kannst auch zur Seite blicken. Denk einfach daran wie und wo du das Foto auf der Website nutzen willst. 
  • Bilder als Hintergrund für Texte. Das kann einen grossartigen Effekt geben. Damit der Text aber noch gut lesbar ist musst du darauf schauen, dass es genügend leere Flächen gibt. Es ist auch wichtig, dass das Bild keine starken Kontraste enthält.

Nutze die Bildsprache um bei deinen Wunschkunden positive Gefühle zu erzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen.

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Starke Bilder die deine Wunschkunden ansprechen

Auch für das Fotoshooting ist es wichtig, dass du genau weisst wen du ansprechen willst. Welche Werte haben deine Wunschkunden?

Die Fotos sollen ja die Besucher deiner Website sofort abholen.

  • Du sollst damit sympathisch rüberkommen und zeigen was du anbietest.
  • Du sollst professionell und doch menschlich wirken.
  • Du sollst authentisch sein.

Ganz schön viel, was Fotos transportieren müssen. Deshalb musst du dich gut auf das Fotoshooting vorbereiten. Notier dir genau wo auf der Website du Fotos benötigst und ob es ein spezielles Format braucht. Musst du in eine bestimmte Richtung zeigen um zum Beispiel auf deinen Newsletter hinzuweisen?

Zeigen die Fotos dich bei deiner Arbeit? Dann benötigst du oft auch noch weitere Personen, die mit auf dem Bild sind. Zum Beispiel, wenn du Hundetrainerin oder Reitlehrerin bist. Diese Personen müssen nicht erkennbar sein. Sie können von hinten fotografiert sein oder nur teilweise im Bild.

Brauchst du Detailaufnahmen? Überlege dir auch genau, ob du Detailaufnahmen einsetzen willst. Wenn ja, auf welchen Seiten? Es ist wichtig hier nicht völlig verschiedene Stile miteinander zu mischen. Das schafft sonst Unruhe und ergibt keine einheitliche Bildsprache.

Zum Schluss:

Es ist entscheidend, dass du dir im Vorfeld Gedanken zu dem Fotoshooting machst und dir ganz genau überlegst was die Fotos bewirken sollen. Dass die Fotos auf der Website aus einem Guss sind und die Werte deiner Wunschkunden widerspiegeln.

Nur so kann die Bildsprache dir helfen deine Wunschkunden von dir und deinem Angebot zu überzeugen.

Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Hoi, ich bin Claudia Barfuss

Ich arbeite mit Menschen zusammen, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und die sich eine Homepage wünschen, die sie bei der Kundengewinnung unterstützt.

Ich begleite sie durch den Dschungel von Technik, Inhalten und Design. Wir arbeiten gemeinsam an ihrer neuen Website, damit sie sich mit ihr rundum wohl fühlen und neue Kunden anziehen.

Mehr von mir findest du auf:

Claudia Barfuss mit Hund und Katzen

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