Goodbye 2016 – Wie beschränke ich mich selbst? – Claudia Barfuss – Webberatung für Tierunternehmer
Hund am See

Goodbye 2016 – Wie beschränke ich mich selbst?

Deine beschränkenden Überzeugungen

So lautet der Titel der heutigen Mission, in der Claudia Kauscheder dazu aufruft, dass wir über den eigenen Schatten springen.

Ich gestehe, als ich das gelesen habe, habe ich gedacht: NEIN! Ein dickes, fettes NEIN. Für dieses Jahr, das doch ziemlich steinig und sehr herausfordernd war, habe ich einfach genug.

Ich mache doch mit

Das Video habe ich mir dann, neugierig, wie ich nun mal bin, doch angesehen. Und dann bin ich los um mein Pony zu besuchen, das ziemlich weit weg auf einer Weide steht. Erst habe ich gezögert und wollte schon nicht gehen, da die Sitzung, die ich mit diesem Besuch verbinden wollte, abgesagt wurde.

Autofahren und Nachdenken

Dann bin ich doch gegangen und habe es nicht bereut. Dougal, mein Pony, hat sich offensichtlich gefreut, mich zu sehen. Zumindest bis ich begonnen habe an seiner verknoteten Mähne zu ziehen. Da ist er mit seinem Kumpel schnell davonmarschiert. Es war aber sehr schön den Pferden zuzusehen. Es gab spannende Einblicke in das Herdenleben und manchmal wirkte ihr Verhalten schon sehr menschlich. Etwa, als alle zugleich zur Tränke gingen und sie dann Schlange stehen mussten.

Unterwegs hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Eigentlich wollte ich ja Podcast hören, aber das Thema der zweiten Aufgabe hat mich trotz allem beschäftigt. Mir wurde dadurch bewusst, wie oft ich im 2016 schon über meinen Schatten gesprungen bin:

  • Mir macht es nichts mehr aus fotografiert zu werden (war mir früher sehr unangenehm).
  • Ich stehe vor eine Videokamera und plappere los. Bisher wurde das Video erst in einer geschützten Gruppe veröffentlicht und es machte mir nichts aus.
  • Ich habe meinen ersten Meinungsartikel geschrieben und der wurde sogar in einem E-Book veröffentlicht 🙂 . Gerade gestern habe ich das E-Book erhalten.
  • Ich habe Kontakte geknüpft und Menschen angesprochen, wie ich es mich bisher noch nie getraut hatte.

Ich bin sehr zufrieden, mit dem was ich erreicht habe. Und erst wollte ich es dabei bewenden lassen. Aber auf dem Heimweg wurde mir klar, dass ich gerade dabei bin, noch mehr beschränkende Überzeugungen aufzugeben. Denn ich habe mich entschlossen, meine Blogartikel viel strukturierter anzugehen. Etwas das ich bisher immer wieder vernachlässigt habe, mit der Begründung, das brauch ich nicht.

Im Oktober habe ich dazu einen Workshop bei Gitte Härter gemacht und nun setze ich das auch wirklich um. Mit der Entdeckung von Scompler wird mir das noch etwas einfacher fallen und deshalb arbeite ich mich noch diesen Monat dort ein. Den Anfang habe ich bereits gemacht.

Auch wenn ich die Aufgabe nicht ganz so gelöst habe, wie Claudia das wohl geplant hat, danke ich ihr sehr. Sie hat mich ins Grübeln gestürzt und ich habe dadurch noch einmal einen Blick darauf geworfen, was ich dieses Jahr alles bei mir selbst verändert habe.

Auch dieser Artikel zählt überigens in die Kategorie „über den Schatten springen“, denn ich musste einmal leer schlucken, bevor ich ihn veröffentlicht habe. Er ist doch recht persönlich geworden 🙂 .

Hund am See

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